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CPU-XLinux vs CPU-ZWindows

CPU-X als Linux-Alternative zu CPU-Z

Aktualisiert am

Unser Fazit

CPU‑X ist eine solide, leichtgewichtige Alternative zu CPU‑Z für Linux‑Benutzer, die schnelle Hardware‑Details benötigen. Es zeigt CPU‑Modell, Kernanzahl, Taktraten, Cache, RAM‑Typ und -Geschwindigkeit, Mainboard‑Chipsatz und BIOS‑Version, alles in einer einzigen Ansicht oder über einen Befehlszeilen‑Dump. Die GTK‑ und NCurses‑Oberflächen machen es sowohl für Desktop‑ als auch für Server‑Einsatz praktisch. Es eignet sich am besten für Benutzer, die ein natives Linux‑Tool ohne zusätzliche Abhängigkeiten bevorzugen, insbesondere für diejenigen, die bereits terminalbasierte Workflows nutzen.

Funktionsabdeckung85%
Lizenz
GPL-3.0+
Preis
Kostenlos
Aktuelle Version
5.4.1 (27. September 2026)
Bewertung
—
Screenshot von CPU-X
CPU tab (light theme)

Was gleich funktioniert

  • Beide zeigen CPU‑Modell, Kernanzahl, Taktraten und Cache‑Größen
  • Beide geben Speicher‑Typ und -Geschwindigkeit aus
  • Beide liefern Mainboard‑Chipsatz‑ und BIOS‑Versionsinformationen
  • Beide bieten eine schnelle, nicht‑intrusive, schreibgeschützte Ansicht der Systemhardware

Was anders ist

  • CPU‑X ist eine native Linux‑Anwendung; CPU‑Z ist nur für Windows verfügbar
  • CPU‑X verfügt über einen Befehlszeilen‑Dump‑Modus für Skripte; CPU‑Z hat diesen nicht
  • CPU‑X kann Klartext oder CSV ausgeben; CPU‑Z zeigt nur eine GUI
  • CPU‑X unterstützt sowohl GTK als auch NCurses; CPU‑Z hat nur eine Windows‑GUI
  • CPU‑X ist Open‑Source unter GPL‑3.0+; CPU‑Z ist proprietär

Ihre CPU-Z-Dateien öffnen

CPU‑Z speichert seine Daten in einem proprietären .txt‑Format, das CPU‑X nicht direkt lesen kann. CPU‑X kann seine eigenen Daten in Klartext oder CSV exportieren, aber es gibt keine eingebaute Möglichkeit, vorhandene CPU‑Z‑Dateien zu importieren oder anzuzeigen. Benutzer müssten den relevanten Text manuell kopieren, wenn sie die beiden Ausgaben vergleichen möchten.

Von CPU-Z zu CPU-X wechseln – Schritt für Schritt

  1. Installieren Sie CPU‑X über den Paketmanager Ihrer Distribution (z. B. apt install cpu-x).
  2. Starten Sie cpu-x, um die GTK‑Oberfläche zu öffnen, oder cpu-x -c für den NCurses‑Modus.
  3. Verwenden Sie die Dump‑Option cpu-x -d, um einen Klartext‑Bericht für Skripte zu erzeugen.
  4. Exportieren Sie den Bericht mit cpu-x -d > report.txt oder cpu-x -d > report.csv, falls CSV bevorzugt wird.
  5. Wenn Sie mit alten CPU‑Z‑Daten vergleichen müssen, kopieren Sie den Text aus dem CPU‑Z‑Fenster in eine Datei und vergleichen Sie ihn manuell.

Wichtige Funktionen von CPU-X

  • Sammelt Daten zu CPU, Mainboard, BIOS und Chipsatz
  • Unterstützt sowohl GTK- als auch NCurses-Oberflächen
  • Befehlszeilen-Dump-Modus für Skripting
  • Plattformübergreifend: Funktioniert auf Linux und BSD
  • Mit CMake erstellt, in C++ geschrieben
  • Kostenlos und Open Source unter GPL-3.0+
  • In den Repositories der großen Distributionen verfügbar
  • Kann Daten als Klartext oder CSV ausgeben

CPU-X unter Linux installieren

Flatpak (Flathub)flatpak install flathub io.github.thetumultuousunicornofdarkness.cpu-x
Ubuntu / Mintsudo apt install cpu-x
Debiansudo apt install cpu-x
Fedorasudo dnf install cpu-x
Arch / Manjarosudo pacman -S cpu-x
openSUSEsudo zypper install cpu-x

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