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Peek

Peek ist ein leichtgewichtiges, quelloffenes Screenshot‑ und Bildschirmaufnahme‑Tool für Linux mit integrierten Bearbeitungsfunktionen.

Open SourceKostenlos
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Lizenz
GPL-3.0
Aktuelle Version
2.0.12

Was ist Peek?

Peek ist ein einfaches, schnelles Dienstprogramm zum Aufnehmen von Screenshots und kurzen Videoclips Ihres Desktops. Es existiert seit mehreren Jahren und wird als Gemeinschaftsprojekt statt als kommerzielles Produkt gepflegt. Obwohl es nicht das umfangreiche Ökosystem von Enterprise‑Tools bietet, bleibt es eine zuverlässige Wahl für die tägliche visuelle Dokumentation auf Linux‑Systemen.

Dieses Tool eignet sich besonders für Entwickler, Systemadministratoren und allgemeine Anwender, die schnelle visuelle Belege ohne komplexe Einrichtung benötigen. Es passt gut in Workflows, bei denen Geschwindigkeit gegenüber erweiterten Bearbeitungsfunktionen priorisiert wird. Wenn Sie an schwergewichtiger Software gewöhnt sind, könnte Ihnen die Minimalität zunächst auffallen, doch genau diese Minimalität ist seine Stärke.

Im Vergleich zu Snagit ist Peek deutlich leichter und kostenlos, bietet jedoch nicht dieselbe Tiefe an Annotationswerkzeugen oder Cloud‑Integration. Es wirkt eher wie eine direkte, schnörkellose Alternative zu älteren Screenshot‑Utilities. Sie erhalten die Kernfunktionalität zum Erfassen und Speichern von Bildern oder Videos ohne Ballast, wodurch es selbst auf älterer Hardware reaktionsschnell bleibt.

Ideal für: Benutzer, die ein schnelles, kostenloses und leichtgewichtiges Tool zum Erstellen von Screenshots und kurzen Bildschirmaufnahmen unter Linux benötigen.

Wichtige Funktionen von Peek

  • Vollbild, bestimmtes Fenster oder ausgewählten Bereich erfassen
  • Kurze Videoclips der Desktop‑Aktivität aufnehmen
  • Integrierter Editor für einfache Anmerkungen wie Pfeile und Text
  • Unterstützt mehrere Ausgabeformate, darunter PNG, JPG und GIF
  • Leichtgewichtiges Profil mit geringem Ressourcenverbrauch
  • In den wichtigsten Linux‑Distributions‑Repositorys verfügbar
  • Einfaches Interface mit geringer Lernkurve
  • Quelloffener Code, der Anpassungen ermöglicht

Vorteile

  • Vollständig kostenlos und quelloffen
  • Sehr leichtgewichtig und schnell startbar
  • In den Standard‑Paketmanagern der wichtigsten Distributionen verfügbar
  • Ausreichend für grundlegende Screenshot‑ und Aufnahme‑Bedürfnisse

Nachteile

  • Fehlt erweiterte Annotationswerkzeuge, die in Snagit vorhanden sind
  • Keine Cloud‑Speicher‑ oder Freigabe‑Integration
  • Interface wirkt im Vergleich zu modernen GUI‑Apps veraltet
  • Begrenzte Videobearbeitungsfunktionen

Windows-Programme, die Peek ersetzt

Peek unter Linux installieren

Ubuntu / Mintsudo apt install peek
Debiansudo apt install peek
Fedorasudo dnf install peek
Arch / Manjarosudo pacman -S peek
openSUSEsudo zypper install peek

Tipps für Windows-Umsteiger

Wenn Sie von Snagit umsteigen, erwarten Sie einen einfacheren Arbeitsablauf. Peek bietet nicht die umfangreiche Bibliothek an Formen oder intelligenten Anmerkungen, sodass Sie für komplexe Markierungen ggf. einen externen Bildeditor verwenden müssen. Die Dateiformate sind standardisiert, sodass PNG‑ und GIF‑Dateien nahtlos funktionieren. Es gibt keine Cloud‑Synchronisations‑Features, daher müssen Sie Dateien manuell hochladen oder teilen. Tastenkombinationen sind unkompliziert: typischerweise Ctrl+Shift+P oder ähnlich, je nach Konfiguration Ihrer Desktop‑Umgebung.

Peek: häufige Fragen

Kann Peek Audio aufnehmen?

Nein, Peek zeichnet primär Video des Desktop‑Bildschirms auf. Systemaudio oder Mikrofoneingaben werden standardmäßig nicht erfasst.

Welche Dateiformate unterstützt Peek?

Peek unterstützt gängige Bildformate wie PNG und JPG für Screenshots sowie GIF oder MP4 für Videoaufnahmen.

Ist Peek für Ubuntu verfügbar?

Ja, Peek ist in den Ubuntu‑Repositorys enthalten und kann über das Terminal oder den Software‑Center installiert werden.

Gibt es eine Web‑Version von Peek?

Nein, Peek ist eine native Desktop‑Anwendung für Linux und hat keine webbasierte Oberfläche.

Aktualisiert am