Linux · Sound & Video
Clementine Music Player
Clementine ist ein plattformübergreifender Musik‑Player, der lokale Dateien, Internetradio abspielt und Cloud‑Bibliotheken unterstützt.
- Lizenz
- GPL-3.0+
- Aktuelle Version
- 1.4.0rc2 (23. April 2020)
- Entwickler
- David Sansome, John Maguire & Arnaud Bienner
- Installationen
- 2,632 (Flathub, 30 Tage)


Was ist Clementine Music Player?
Clementine begann als Fork von Amarok 1.4 und verfolgt das Ziel einer leichten, schnellen Oberfläche. Es wird regelmäßig aktualisiert, die letzte Version erschien 2020, und das Projekt wird weiterhin auf GitHub gepflegt. Die Benutzeroberfläche ist tab‑basiert, mit einem Seitenpanel für Wiedergabelisten und einer Suchleiste, die lokale Dateien, Online‑Dienste oder Cloud‑Speicher abfragen kann.
Er richtet sich an Nutzer, die einen voll ausgestatteten Player ohne den Ballast kommerzieller Software wünschen. Das Erlebnis ähnelt MusicBee oder MediaMonkey, jedoch mit einem minimalistischeren Design und weniger integrierten Diensten.
Im Vergleich zu Windows‑Tools wirkt Clementine schlanker; es fehlen einige erweiterte Bibliotheks‑Management‑Funktionen von MusicBee, dafür bietet es ein solides Set an Wiedergabe‑, Tag‑ und Streaming‑Optionen, die unter Linux gut funktionieren.
Ideal für: Nutzer, die einen leichten, funktionsreichen Player benötigen, der unter Windows, macOS und Linux funktioniert.
Wichtige Funktionen von Clementine Music Player
- Suche und Wiedergabe der lokalen Bibliothek
- Internetradio von Spotify, Soundcloud, Icecast, Subsonic
- Cloud‑Integration (Box, Dropbox, Google Drive, OneDrive)
- Intelligente und dynamische Wiedergabelisten
- Tag‑Bearbeitung und Transkodierung zu MP3/Ogg/FLAC/AAC
- Lyrics, Albumcover und Visualisierungen
- M3U/XSPF/PLS/ASX Import/Export
- Fernsteuerung via MPRIS oder Android
Vorteile
- Plattformübergreifend mit nativer Linux‑Unterstützung
- Kostenlos und Open Source
- Umfangreiche Unterstützung von Medienformaten
- Gute Integration mit Cloud‑Diensten
- Anpassbare Wiedergabelisten
- MPRIS‑Unterstützung für Medientasten
Nachteile
- Kein nativer Spotify‑Stream (erfordert separate App)
- Die Oberfläche kann im Vergleich zu neueren Playern veraltet wirken
- Gelegentliche Fehler bei der Cloud‑Synchronisation
- Begrenzte Podcast‑Verwaltung im Vergleich zu spezialisierten Apps
Windows-Programme, die Clementine Music Player ersetzt
Clementine Music Player unter Linux installieren
flatpak install flathub org.clementine_player.ClementineTipps für Windows-Umsteiger
Wenn Sie von MusicBee oder MediaMonkey wechseln, exportieren Sie Ihre Wiedergabelisten als M3U oder XSPF und importieren Sie sie in Clementine. Die Tastenkombinationen unterscheiden sich: Verwenden Sie Strg+P für Play/Pause, Strg+N für den nächsten Titel und Strg+Shift+N für den vorherigen. Die Tag‑Bearbeitung erfolgt über das Kontextmenü per Rechtsklick. Cloud‑Dienste erfordern separate Anmeldeschritte im Einstellungs‑Panel.
Neueste Versionen
- 1.4.0rc2 —
- 1.3.1 —
Fixes a bug where ratings are deleted when upgrading from older versions.
Clementine Music Player: häufige Fragen
Kann ich Spotify in Clementine abspielen?
Clementine kann Spotify‑Playlists streamen, wenn Sie ein Spotify‑Konto besitzen, jedoch ist der offizielle Spotify‑Client installiert und angemeldet erforderlich. Der Player greift dann über den lokalen Client auf den Stream zu.
Unterstützt Clementine Podcasts?
Ja, Sie können Podcasts direkt in der Anwendung entdecken und herunterladen; sie erscheinen in Ihrer Bibliothek wie jede andere Audiodatei.
Wie füge ich einen neuen Internetradio‑Sender hinzu?
Verwenden Sie den Dialog „Add Internet Radio“, geben Sie die Stream‑URL ein und vergeben Sie einen Namen. Der Sender wird anschließend in der Radioliste angezeigt.
Gibt es eine Möglichkeit, Clementine über die Befehlszeile zu steuern?
Clementine unterstützt MPRIS, sodass Sie Werkzeuge wie mpc oder playerctl nutzen können, um Play‑/Pause‑/Next‑Befehle zu senden.
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