Linux · Sound & Video
VLC
VLC ist ein kostenloser, quelloffener Multimedia-Player, der praktisch jedes Audio- oder Videoformat unterstützt.
- Lizenz
- GPL-2.0+
- Aktuelle Version
- 3.0.23 (1. Januar 2026)
- Entwickler
- VideoLAN et al.
- Installationen
- 107,904 (Flathub, 30 Tage)


Was ist VLC?
Der VLC Media Player, seit 2001 von VideoLAN gepflegt, ist ein plattformübergreifender Player, der lokale Dateien, DVDs, Audio-CDs und Netzwerkstreams öffnen kann. Seine Codebasis ist ausgereift, regelmäßig aktualisiert (neueste Version 3.0.23 Anfang 2026) und für alle großen Linux-Distributionen verpackt, was ihn zu einer zuverlässigen Wahl für den täglichen Medienkonsum macht.
Das Programm richtet sich an jeden, der eine einfache, unkomplizierte Möglichkeit zum Abspielen von Medien ohne Suche nach Codecs benötigt. Ob Sie ein Gelegenheitsnutzer sind, der einfach Filme schauen möchte, ein Musikliebhaber mit einer großen Bibliothek oder ein Power-User, der aus dem Internet streamt – VLC funktioniert sofort.
Im Vergleich zu Windows‑Nur‑Tools wie Spotify fehlt VLC ein integrierter Musikkatalog und Empfehlungs‑Engine, aber es kompensiert dies mit universeller Formatunterstützung und einer schlanken Oberfläche. Es wirkt eher wie ein klassischer Desktop‑Player als ein Streaming‑Dienst, sodass Sie Ihre eigenen Wiedergabelisten und Dateien verwalten.
Ideal für: Jeder, der einen zuverlässigen, Allzweck-Medienplayer ohne Abonnement‑Probleme möchte.
Wichtige Funktionen von VLC
- Spielt praktisch jedes Audio- oder Video-Codec ab
- Unterstützt DVDs, Audio-CDs, VCDs und Blu‑ray (mit optionalen Bibliotheken)
- Streamt von HTTP, RTSP, RTP, MMS und anderen Protokollen
- Integrierte Untertitelverarbeitung und -konvertierung
- Einfache Drag‑and‑Drop-Oberfläche mit anpassbaren Skins
- Kommandozeilen‑Interface für Skripte
- Medienkonvertierung und grundlegende Bearbeitungstools
- Netzwerk-Browsing und Wiedergabelistenimport
Vorteile
- Funktioniert auf nahezu jeder Linux‑Distribution ohne zusätzliche Codecs
- Keine Werbung, keine Registrierung erforderlich
- Leichtgewichtig und schneller Start
- Umfassende Formatunterstützung erspart separate Player
Nachteile
- Oberfläche ist utilitaristisch, nicht so poliert wie manche kommerzielle Apps
- Kein integrierter Musikbibliothek oder Empfehlungssystem
- Gelegentliche UI‑Glitches bei hardwarebeschleunigtem Video auf einigen Treibern
Windows-Programme, die VLC ersetzt
VLC unter Linux installieren
flatpak install flathub org.videolan.VLCsudo apt install vlcsudo apt install vlcsudo dnf install vlcsudo pacman -S vlc-plugin-alsasudo zypper install vlcTipps für Windows-Umsteiger
VLC akzeptiert dieselben Dateiformate, die Sie in Spotify verwendet haben (MP3, OGG, FLAC) und viele weitere, sodass Sie einfach Ihren bestehenden Musikordner öffnen können. Tastenkombinationen wie Leertaste zum Abspielen/Pausieren, N/P für nächsten/vorherigen Titel und Strg+F für Vollbild funktionieren ähnlich wie bei den meisten Windows‑Playern. Wenn Sie Spotify‑Wiedergabelisten verwendet haben, exportieren Sie sie in eine Standard‑M3U‑Datei und öffnen Sie diese in VLC, um die gleiche Reihenfolge beizubehalten.
Neueste Versionen
- 3.0.23 —
VLC: häufige Fragen
Wie installiere ich VLC auf Ubuntu?
Verwenden Sie den Befehl sudo apt install vlc oder installieren Sie es über das Ubuntu Software Center.
Kann VLC geschützte DVDs abspielen?
Ja, aber Sie müssen möglicherweise libdvdcss2 aus dem Repository Ihrer Distribution installieren.
Gibt es eine Möglichkeit, meine lokale Musikbibliothek auf andere Geräte zu streamen?
VLC kann als HTTP- oder UPnP-Server fungieren; aktivieren Sie den Streaming-Assistenten unter Medien → Streamen.
Warum zeigt VLC manchmal einen schwarzen Bildschirm beim Videoabspielen?
Versuchen Sie, die Hardwarebeschleunigung in Werkzeuge → Einstellungen → Eingabe / Codecs zu deaktivieren, oder aktualisieren Sie Ihren Grafiktreiber.
Aktualisiert am